Fugen sanieren: Mit dem Fugenfräser Mörtel sauber entfernen

Fugen sanieren: Mit dem Fugenfräser Mörtel sauber entfernen

Bröckelnde Fugen sind mehr als ein Schönheitsfehler: Eindringendes Wasser sprengt im Winter das Mauerwerk. Vor dem Neuverfugen muss der Altmörtel raus – gleichmäßig tief und ohne die Steine zu verletzen. Genau dafür gibt es Fugenfräser.

Diamant oder Hartmetall?

  • Diamant-Fugenfräser (Frässcheiben 115–125 mm): für zementharte Fugen, große Flächen und Dauereinsatz. Fräsbreiten von 6 bis 10 mm decken gängige Fugenbilder ab. → Diamant-Fugenfräser
  • Hartmetall-Fugenfräser mit M14: schrauben sich direkt auf den Winkelschleifer, ideal für Kalkmörtel, weichere Fugen und punktuelle Sanierung – mit wählbarer Nutzlänge. → Fräser-Übersicht

So gehen Sie vor

  1. Fugentiefe festlegen: Als Faustregel wird auf das Zweifache der Fugenbreite ausgeräumt (meist 15–20 mm).
  2. Mittig in der Fuge führen – nie an der Steinflanke entlang. Lieber zwei schmale Durchgänge als ein breiter.
  3. Horizontale Fugen zuerst, dann die kurzen Stoßfugen nacharbeiten.
  4. Reste ausräumen (Fugeneisen, Ausblasen) und die Fuge vornässen, bevor neu verfugt wird.

Staub im Griff

Fugenfräsen erzeugt enorm viel mineralischen Staub. Eine Absaughaube mit passendem Sauger macht die Arbeit sauber und hält die Sicht auf die Fuge frei – Aufsätze dafür finden Sie im Fräsen-Sortiment.

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