Schleiftopf-Guide: Doppelreihig, Turbo oder PKD – was wofür?
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Diamant-Schleiftöpfe verwandeln den Winkelschleifer in eine Flächenschleifmaschine. Aber Topf ist nicht gleich Topf – die Bauart entscheidet über Abtrag, Oberfläche und Lebensdauer:
Doppelreihig – der Universalist
Zwei umlaufende Segmentreihen, hoher Abtrag, laufruhig. Die erste Wahl zum Egalisieren von Beton, Entfernen von Schalungsgraten, Anschleifen von Estrich. → Beton & Universal
Turbo – für Feines und Hartes
Schräg gezahnte, dichte Segmente: feineres Schliffbild, weniger Rattermarken – auch für Naturstein und Granit geeignet. Ideal, wenn die Fläche danach beschichtet oder gespachtelt wird. → Stein & Hartes
PKD – der Beschichtungs-Spezialist
Polykristalline Diamant-Segmente arbeiten wie Hobelmesser: Sie schälen Epoxidharz, Farbe, Kleber, Bitumen und Teppichreste ab, ohne zu verkleben – woran normale Diamanttöpfe scheitern. → Beschichtungen
Abrasiv nicht vergessen
Frischer Estrich und Kalksandstein verschleißen Standardtöpfe rasant – dafür gibt es Töpfe mit harter Bindung im Abrasiv-Programm.
Staubfrei arbeiten
Betonstaub enthält Quarz – eine Absaughaube mit M-Klasse-Sauger ist beim Schleifen Pflicht, nicht Komfort. Haube aufsetzen, Topf einpassen, Sauger anschließen: Damit bleibt die Sicht frei und die Lunge sauber.